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Kieselsteine polieren

Als "Kieselgestein" werden umgangssprachlich silikatreiche Sedimentgesteine bezeichnet, wie sie in Flüssen und Erdschichten nahe ehemaligen Flussläufen anzutreffen sind. Es gibt sie in geeigneten Größen zur Beimischung im Beton oder aber auch größer.

Ein Schmuckstück ist der Kieselstein von Natur aus selten. Seine äußere Schicht ist rau und lässt wenig erkennen von der inneren Farbenpracht. Diese innere Schönheit herauszuarbeiten ist nicht nur für Kinder ein pädagogisch wertvolles Erlebnis. Durch die Politur werden die inneren Strukturen erkennbar, die ansonsten verborgen sind. Ferner ändert sich der Reibungswert der Oberfläche. Dreht sich ein unpolierter Kiesel nur kurz auf einer glatten Oberfläche, vervielfacht sich die Anzahl der Drehungen nach dem Anstoßen. Spielt man dies mit Kindern durch, kommt als Zusatznutzen die sinnliche Erfahrung eines Reibungswiderstandes hinzu. Eine polierte und eine unpolierte Seite, zwei gänzlich verschiedene Erfahrungen.

Für eine gute Politur genügen Scheiben im Bereich von Körnung 100 bis 800. Der Zeit-Aufwand für einen faustgroßen Kiesel liegt bei 20-30 Minuten. Eine Maschine mit routierender Scheibe spannt man am besten irgendwo ein und hält den Kiesel an die Scheibe. Alternativ kann man bei größeren Steinen natürlich auch die Maschine an den Stein halten. Möglich ist ebenso der Einsatz eines Vibrationsschleifers, z.B. eines Deltaschleifers. Das dauert dann zwar etwas länger, dafür sind diese Geräte schön leicht und kostengünstig. Wir empfehlen bei diesen Geräten mit der höchsten verfügbaren Vibrationsstufe zu arbeiten.